Zum Inhalt springen

Liebe und Beziehungen12.10.202616 Minuten Lesezeit

Was bei Liebeskummer in den ersten Tagen wirklich hilft

In den ersten Tagen nach der Trennung geht es ums Durchkommen, nicht ums Loslassen. Warum es so wehtut und was bei Schlaf, Handy und Ex hilft.

Eine Frau sitzt am Boden vor einem regennassen Fenster, die Arme um die Knie, daneben eine Tasse und ein Handy, dahinter ein Umzugskarton
Inhalt
  1. Warum tut Liebeskummer so weh?
  2. Was tun in den ersten Tagen nach der Trennung?
  3. Was hilft, wenn du nach der Trennung nicht schlafen kannst?
  4. Soll ich mich bei meinem Ex melden?
  5. Soll man sich ablenken oder den Schmerz zulassen?
  6. Was du diese Woche nicht entscheiden solltest
  7. Wie lange dauert die schlimmste Phase?
  8. Wenn es mehr ist als Liebeskummer
  9. Häufige Fragen
  10. Quellen

Die meisten Trennungen passieren an einem ganz gewöhnlichen Abend. Einer von beiden sagt den Satz, eine Tür fällt ins Schloss. Drei Tage später steht der andere im Supermarkt, das Lieblingsmüsli vom Ex in der Hand, und kann sich nicht entscheiden, ob es in den Korb soll.

Die ersten Tage nach einer Trennung fühlen sich selten so an, als wären sie zu schaffen. Der Schlaf ist weg, der Appetit auch, und das Handy wird zum schwersten Gegenstand in der Wohnung. Freunde meinen es gut und reden davon, dass man jetzt zu sich selbst finden und etwas daraus lernen soll. Für nächsten Monat ist das ein guter Rat. Diese Woche nützt er so gut wie nichts.

Hilfreicher ist es, die ersten Tage mit Liebeskummer als Erstversorgung zu sehen, wie in der Notaufnahme. Dort fängt niemand mit Krankengymnastik an. Zuerst prüft man die Atmung, stillt die Blutung und sorgt dafür, dass der Patient stabil genug ist für alles, was danach kommt. Zu verstehen, was da eigentlich passiert ist, bleibt wichtig. Aber es kann warten. Die Liste für diese Woche ist viel kürzer.

Das Wichtigste

  • Der Schmerz der ersten Tage hat eine körperliche Grundlage. Zurückweisung durch jemanden, den man noch liebt, aktiviert Hirnregionen, die mit Suchtverlangen zu tun haben. Schon das Foto vom Ex lässt Bereiche aufleuchten, die auch auf körperlichen Schmerz reagieren.
  • In der ersten Woche geht es um Stabilität, nicht um persönliches Wachstum. Schlaf, Essen, ein Mensch, der die ganze Geschichte kennt, und Abstand zu allem, was der Ex postet.
  • In einer Studie, die Menschen nach einer Trennung täglich befragte, klangen Liebe und Traurigkeit langsamer ab, wenn es Kontakt zum Ex gab. Wer immer wieder auf dem Profil des Ex nachschaut, hat im Schnitt mehr Kummer und mehr Sehnsucht.
  • Ablenkung und Trauer haben beide ihren Platz. Ablenkung hebt die Stimmung, ohne an den Gefühlen für den Ex etwas zu ändern, und genau das braucht man in der ersten Woche.
  • Der erste Schlag fällt meist milder aus als befürchtet. In einer Studie überschätzten Menschen, wie schlimm sich die Trennung anfühlen würde. Wie schnell sie sich erholen würden, schätzten sie dagegen ziemlich richtig ein.

Warum tut Liebeskummer so weh?

Liebeskummer tut so weh, weil das Gehirn den Verlust eines Partners zum Teil wie einen Entzug behandelt und zum Teil wie eine Verletzung. Hirnscans von Menschen, die gerade von jemandem verlassen worden waren, den sie noch liebten, zeigten Aktivität im Belohnungssystem, und zwar in Regionen, die auch am Suchtverlangen beteiligt sind. In einer anderen Studie aktivierte schon das Foto eines Ex-Partners Bereiche, die auf körperlichen Schmerz reagieren.

Das erklärt, warum sich die ersten Tage so körperlich anfühlen. Die Enge in der Brust, der Magen, der nichts annimmt, das Aufwachen um vier Uhr morgens, wenn das Herz schon rast. Es erklärt auch, warum es einen ständig zum Handy zieht. Das Gehirn sucht nach etwas, das es letzte Woche noch hatte, und es sucht weiter, ob das Suchen nun Sinn ergibt oder nicht.

Damit ändert sich auch, was du von dir selbst erwarten solltest. Mit Nachdenken allein kommt niemand an einem Wochenende aus einem Entzug heraus. Wer am Sonntag noch nicht „einfach loslassen“ kann, ist deshalb nicht schwach.

Was tun in den ersten Tagen nach der Trennung?

Tu in den ersten Tagen weniger, als du glaubst tun zu müssen. Versorg deinen Körper, erzähl es einem Menschen, halte Abstand zu allem, was der Ex postet, und verschieb jede Entscheidung, die warten kann. Mehr steht auf der Liste der Erstversorgung nicht, und jeder Punkt zählt mehr, als es klingt.

  • Iss etwas, und wenn es nur ein Butterbrot ist. Der Appetit verschwindet oft für ein paar Tage. Es darf klein und langweilig sein, Hauptsache regelmäßig. Eine nährstoffreiche Bowl braucht diese Woche niemand.
  • Erzähl einem Menschen die ganze Geschichte. Nicht der ganzen WhatsApp-Gruppe, sondern einer Person, die auch um elf Uhr abends noch zuhört und daraus weder eine Lektion noch ein Urteil über den Ex macht.
  • Räum die Erinnerungsstücke aus dem Blickfeld. Ein Karton, eine Schublade, eine Tüte bei einer Freundin. Wegwerfen ist eine Entscheidung, und Entscheidungen kommen später dran.
  • Stell alles stumm, bevor die Versuchung kommt. Um zwei Uhr nachmittags ist es leicht, den Chat zu archivieren und die Storys stummzuschalten. Um ein Uhr nachts ist es fast unmöglich.
  • Gib dem Tag einen festen Punkt. Die Arbeit, ein Spaziergang zur immer gleichen Uhrzeit, die Katze füttern. Irgendetwas, das stattfindet, ob dir danach ist oder nicht.

Auffällig ist, was auf der Liste fehlt. Selbstoptimierung, ein sauberer Abschluss mit dem Ex, ein neuer Haarschnitt, eine fertige Theorie darüber, was schiefgelaufen ist. Das alles kann noch kommen. Es ist nur nicht die Aufgabe dieser Woche.

Was hilft, wenn du nach der Trennung nicht schlafen kannst?

Schlechter Schlaf gehört zu den häufigsten Folgen einer frischen Trennung, und meist ist er vorübergehend. In einer Studie mit 192 Studierenden berichteten diejenigen, die am stärksten unter der Trennung litten, auch von mehr Schlafstörungen und mehr aufdringlichen Gedanken an die Beziehung. Nachts hat das Kopfkino keine Konkurrenz, also läuft es lauter.

Ein paar Gewohnheiten helfen mehr, als still liegen zu bleiben und sich krampfhaft zum Einschlafen zu zwingen.

  • Lass das Handy außerhalb des Schlafzimmers. Nachrichten, die man um zwei Uhr nachts an den Ex tippt, sind selten die, über die man am nächsten Tag froh ist.
  • Steh nach etwa zwanzig Minuten Wachliegen auf. Gedämpftes Licht, etwas Langweiliges zum Lesen, und zurück ins Bett, wenn du müde wirst. Wer liegen bleibt und mit den eigenen Gedanken streitet, bringt sich bei, dass das Bett der Ort für diesen Streit ist.
  • Leg einen Notizblock neben das Bett. Wenn der dringende Gedanke kommt („Ich muss ihm unbedingt noch sagen, dass …“), schreib ihn auf. Darum kümmern kannst du dich bei Tageslicht, und dann wirkt er meistens gar nicht mehr so dringend.
  • Steh jeden Tag zur gleichen Zeit auf, auch nach einer schlechten Nacht. Mit einer festen Aufstehzeit findet der Schlaf schneller in seinen Rhythmus zurück als mit Nickerchen am Tag.

Wenn der Schlaf über mehrere Wochen gestört bleibt, lohnt es sich, das beim Hausarzt anzusprechen. Genau dafür ist die Hausarztpraxis da, mit Überreagieren hat das nichts zu tun.

Soll ich mich bei meinem Ex melden?

In den ersten Wochen eher nicht, außer es gibt Kinder, einen gemeinsamen Mietvertrag oder etwas anderes Praktisches zu klären. In einer Studie, die junge Erwachsene nach einer Trennung vier Wochen lang jeden Tag befragte, klangen Liebe und Traurigkeit langsamer ab, wenn es Kontakt zum früheren Partner gab. Jedes Gespräch dreht die Uhr ein Stück zurück.

Auch die leise Form von Kontakt zählt. Unter 464 Menschen mit Trennungserfahrung ging das Nachschauen auf der Facebook-Seite des Ex mit mehr Kummer, mehr Sehnsucht und weniger persönlichem Wachstum einher. Mit dem Ex auf Facebook befreundet zu bleiben, ergab ein gemischtes Bild, mit weniger Sehnsucht, aber auch weniger Wachstum. Eindeutig mit schlechterem Befinden verbunden war das Nachschauen.

Am schwersten auszuhalten ist meistens der Wunsch nach dem einen letzten Gespräch. Irgendwo, so scheint es, gibt es die richtige Frage, und die Antwort darauf würde endlich alles erklären. In der Praxis leisten solche Gespräche das selten. Mit einer Beziehung schließt man in der Regel selbst ab, und das dauert Monate. Einen Abschluss kann einem kein Ex an einem Mittwoch überreichen.

Wenn sich Kontakt nicht vermeiden lässt, beschränk dich aufs Organisatorische. Schreib tagsüber, fass dich kurz und lass jemanden drüberlesen, bevor du auf Senden drückst.

Wenn ein Ex immer wieder verschwindet und wieder auftaucht, ist eine Kontaktsperre fast unmöglich. Für dieses Muster gibt es eine eigene Erklärung, nachzulesen im Artikel darüber, warum vermeidende Partner plötzlich gehen und zurückkommen.

Soll man sich ablenken oder den Schmerz zulassen?

Beides, im Wechsel. Die Trauerforschung beschreibt gesunde Bewältigung als Pendeln. Mal stellt man sich dem Verlust, mal gönnt man sich eine Pause davon. In den ersten Tagen heißt das, die Tränen zuzulassen, wenn sie kommen, und trotzdem ohne schlechtes Gewissen zur Arbeit zu gehen oder einen Film zu schauen. Keine der beiden Seiten funktioniert auf Dauer für sich allein.

Die Pausen sind keine Verdrängung. In einer Trennungsstudie, die verschiedene Wege im Umgang mit verbliebener Liebe verglich, hob Ablenkung die Stimmung, während die Gefühle für den Ex unverändert blieben. Genau das braucht man in der ersten Woche. Die Gefühle verändern sich später. Jetzt geht es um ein paar Stunden Erleichterung.

Laut derselben Studie dämpft es die Liebesgefühle, sich gezielt die Schwächen des Ex ins Gedächtnis zu rufen. Allerdings geht es einem danach eine Weile schlechter. Etwas, das so auf die Stimmung drückt, hebt man sich besser für später auf, wenn der Boden wieder fester ist. Auch Ablenkung hat eine Grenze. Wer jede Stunde vollpackt, damit bloß nichts zu spüren ist, verschiebt das Weinen meistens nur auf drei Uhr nachts.

Das Pendelmodell stammt aus der Forschung zur Trauer um Verstorbene, und eine Trennung ist ein anderer Verlust. Nimm es also als Vergleich und nicht als direkten Befund. Trotzdem erklärt es etwas, das viele verwirrt. Wer morgens weint und abends über ein albernes Video lacht, hat den Schmerz nicht gespielt. Das zeigt nur, dass das Pendeln funktioniert.

Wenn die erste Woche vorbei ist, drehen sich die Gedanken an den Ex oft in einer eigenen Schleife. Was in dieser Phase hilft, steht im Artikel darüber, wie du aufhörst, ständig an deinen Ex zu denken.

Was du diese Woche nicht entscheiden solltest

Solange die Erstversorgung läuft, taugt der Kopf wenig für Entscheidungen auf lange Sicht. Der Drang zur großen Geste ist stark, weil sich eine große Geste nach Kontrolle anfühlt. Fast jede davon kann einen Monat warten, ohne dass etwas verloren geht.

  • In eine andere Stadt ziehen oder den Job kündigen.
  • Wieder zusammenkommen oder schwören, nie wieder ein Wort miteinander zu reden.
  • Die Trennung öffentlich verkünden oder etwas darüber posten.
  • Festlegen, was die Beziehung „eigentlich“ war.

Schnell wieder auf Dates zu gehen ist nicht verboten, und manchen schadet es auch nicht. Es funktioniert nur besser als bewusste Entscheidung denn als Betäubung.

Wie lange dauert die schlimmste Phase?

Einen festen Zeitplan gibt es nicht, aber die schlimmste Strecke ist meist milder als befürchtet. Eine Studie begleitete Menschen in Beziehungen über mehrere Monate. Die Teilnehmenden, die in dieser Zeit eine Trennung erlebten, hatten mehr Kummer vorhergesagt, als sie dann tatsächlich empfanden. Interessanterweise schätzten sie das Tempo der Erholung ziemlich richtig ein. Überschätzt hatten sie, wie hart der erste Schlag treffen würde.

Der Weg verläuft selten gerade. In der Tagebuchstudie schwankten die Gefühle direkt nach der Trennung von Tag zu Tag heftig, viel stärker als bei Menschen, deren Beziehung noch bestand. Ein ruhiger Dienstag und danach ein furchtbarer Mittwoch gehören zum normalen Verlauf. Das heißt nicht, dass du wieder bei null anfängst.

Die Erstversorgung endet leise. Eines Nachts schläfst du bis zum Morgen durch. Eine Stunde vergeht, ohne dass du nachschaust. Die Geschichte lässt sich einmal ohne Tränen erzählen. An diesem Punkt beginnt die längere Arbeit, also das Nachdenken über Sinn und Lehren, zu dem dich alle viel zu früh gedrängt haben. Wie man eine Trennung verarbeitet, steht in einem eigenen Artikel.

Und manchmal ist das erste Gefühl gar keine Trauer. Erleichterung nach einer Trennung ist häufiger, als viele zugeben, besonders nach einer Beziehung, die lange schwierig war. Menschen, die eine schlechte Beziehung verlassen, berichten danach oft von mehr positiven Gefühlen und persönlichem Wachstum.

Wenn es mehr ist als Liebeskummer

Liebeskummer tut weh, aber er bleibt nicht stehen. Mit einem Arzt oder einer Therapeutin zu sprechen lohnt sich, wenn Wochen vergehen und der Alltag nicht zurückkommt, wenn du kaum essen oder arbeiten kannst, wenn Alkohol zum Einschlafmittel geworden ist oder wenn es in der Beziehung Angst oder Kontrolle gab. Sich dann Hilfe zu holen ist ganz normale Selbstfürsorge.

Wenn Gedanken auftauchen, nicht mehr leben zu wollen, hol dir noch heute Hilfe. In Deutschland erreichst du die TelefonSeelsorge kostenlos und rund um die Uhr unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222. In Österreich wählst du die 142, in der Schweiz erreichst du die Dargebotene Hand unter 143. Anderswo helfen der örtliche Notruf oder eine Krisenhotline.

Erstversorgung allein heilt nichts. Sie hält den Patienten stabil, während die Heilung in ihrem eigenen Tempo beginnt. Wenn du diese Woche etwas gegessen, ein bisschen geschlafen und die Nachricht um zwei Uhr nachts nicht abgeschickt hast, dann ist die Woche gut gelaufen.

Häufige Fragen

Ja. Appetitlosigkeit, Übelkeit, Enge in der Brust und gestörter Schlaf sind in den ersten Tagen häufig. Hirnstudien zeigen, dass bei Zurückweisung in der Liebe Regionen aktiv sind, die mit Suchtverlangen zu tun haben, und dass sich das teilweise mit der Verarbeitung von körperlichem Schmerz überschneidet. Wenn die körperlichen Beschwerden über Wochen stark bleiben, lohnt sich ein Arztbesuch.

Eine Standarddauer gibt es nicht. Es hängt davon ab, wie lange die Beziehung ging, wie plötzlich sie endete und wie viel Kontakt weiter besteht. Die Forschung deutet darauf hin, dass der Anfang meist milder ist als erwartet, während das Tempo der Erholung ungefähr den eigenen Erwartungen entspricht. Anhaltender Kontakt zum Ex bremst die Erholung eher.

In den ersten Wochen macht es die Sache meistens schwerer. In einer täglichen Befragung junger Erwachsener nach einer Trennung klangen Liebe und Traurigkeit langsamer ab, wenn es Kontakt zum früheren Partner gab. Wenn Kontakt wegen Kindern, der Wohnung oder gemeinsamer Sachen nötig ist, hilft es, ihn kurz und sachlich zu halten.

Oft etwas weniger, aber selten gar nicht. Am stärksten litten in einer Studie mit Studierenden diejenigen, die verlassen wurden und nichts davon geahnt hatten. Auch wer geht, verliert Gewohnheiten, Pläne und einen nahen Menschen und trägt oft zusätzlich Schuldgefühle oder Zweifel mit sich.

Ja. Erleichterung ist häufig, vor allem wenn die Beziehung lange schwierig war. Menschen, die eine schlechte Beziehung verlassen, berichten danach oft von persönlichem Wachstum und mehr positiven Gefühlen. Erleichterung und Traurigkeit können auch in derselben Woche kommen.

Quellen

  1. Fisher, H. E., Brown, L. L., Aron, A., Strong, G., & Mashek, D. (2010). Reward, addiction, and emotion regulation systems associated with rejection in love. Journal of Neurophysiology, 104(1), 51–60.
  2. Kross, E., Berman, M. G., Mischel, W., Smith, E. E., & Wager, T. D. (2011). Social rejection shares somatosensory representations with physical pain. Proceedings of the National Academy of Sciences, 108(15), 6270–6275.
  3. Marshall, T. C. (2012). Facebook surveillance of former romantic partners: Associations with postbreakup recovery and personal growth. Cyberpsychology, Behavior, and Social Networking, 15(10), 521–526.
  4. Field, T., Diego, M., Pelaez, M., Deeds, O., & Delgado, J. (2009). Breakup distress in university students. Adolescence, 44(176), 705–727.
  5. Langeslag, S. J. E., & Sanchez, M. E. (2018). Down-regulation of love feelings after a romantic break-up: Self-report and electrophysiological data. Journal of Experimental Psychology: General, 147(5), 720–733.
  6. Eastwick, P. W., Finkel, E. J., Krishnamurti, T., & Loewenstein, G. (2008). Mispredicting distress following romantic breakup: Revealing the time course of the affective forecasting error. Journal of Experimental Social Psychology, 44(3), 800–807.
  7. Sbarra, D. A., & Emery, R. E. (2005). The emotional sequelae of nonmarital relationship dissolution: Analysis of change and intraindividual variability over time. Personal Relationships, 12(2), 213–232.
  8. Stroebe, M., & Schut, H. (1999). The dual process model of coping with bereavement: Rationale and description. Death Studies, 23(3), 197–224.
  9. Woo, C.-W., Koban, L., Kross, E., Lindquist, M. A., Banich, M. T., Ruzic, L., Andrews-Hanna, J. R., & Wager, T. D. (2014). Separate neural representations for physical pain and social rejection. Nature Communications, 5, 5380.
  10. Lewandowski, G. W., & Bizzoco, N. M. (2007). Addition through subtraction: Growth following the dissolution of a low quality relationship. The Journal of Positive Psychology, 2(1), 40–54.